Die Veröffentlichungen von ZEBRA – Netzwerk Waldorf-Kritik verfolgen das Ziel, zur sachlichen Aufklärung über strukturelle Fragestellungen im Kontext von Reformpädagogik und Anthroposophie beizutragen sowie die Perspektiven von Menschen sichtbar zu machen, die von Missständen betroffen sind oder diese dokumentiert haben. Grundlage unserer Arbeit sind die Prinzipien der Sorgfalt, Transparenz, Nachvollziehbarkeit und rechtsstaatlichen Fairness.
In der Recherche und Dokumentation orientieren wir uns an journalistischen und wissenschaftlichen Grundsätzen. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit besteht darin, Betroffenen Gehör zu verschaffen und ihre Erfahrungen sichtbar zu machen. Persönliche Berichte können wichtige Hinweise auf strukturelle Problemlagen geben und bilden häufig den Ausgangspunkt weiterer Dokumentation, Einordnung und Recherche. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung institutioneller Strukturen und Entwicklungen.
Soweit Veröffentlichungen auf persönlichen Schilderungen beruhen, werden diese als solche gekennzeichnet sowie geprüft, rechtlich eingeordnet und unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte sowie der Schutzbedürfnisse aller Beteiligten verantwortungsvoll aufbereitet. Tatsachenbehauptungen werden auf überprüfbare Quellen gestützt, etwa auf amtliche Dokumente, gerichtliche Entscheidungen, qualitätsgesicherte journalistische Berichterstattung, wissenschaftliche Veröffentlichungen, parlamentarische Materialien, öffentlich zugängliche Dokumente sowie andere nachvollziehbar belegbare Informationen. Zwischen dokumentierten Tatsachen, belegbaren Informationen, fachlichen Bewertungen, persönlichen Einschätzungen und Erfahrungsberichten wird somit klar und nachvollziehbar unterschieden. Veröffentlichungen erfolgen nach sorgfältiger Prüfung der verfügbaren Informationen sowie unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen aller Beteiligten.
Veröffentlichungen erfolgen dort, wo sie zur Dokumentation struktureller Zusammenhänge, zur gesellschaftlichen Aufklärung oder zum Schutz von Betroffenen beitragen können. Der Schutz von Persönlichkeitsrechten, der Datenschutz sowie die Wahrung rechtsstaatlicher Grundsätze sind dabei fester Bestandteil unserer redaktionellen Arbeit. Soweit rechtlich zulässig sowie zum Schutz berechtigter Interessen erforderlich oder von den Betroffenen ausdrücklich gewünscht, werden personenbezogene Daten anonymisiert oder geschwärzt. Bei der Veröffentlichung sensibler Inhalte werden die berechtigten Interessen von Betroffenen ebenso berücksichtigt wie die Persönlichkeitsrechte der von einer Berichterstattung betroffenen Personen.
Unsere redaktionelle Arbeit erfolgt unabhängig von wirtschaftlichen Interessen, parteipolitischen Bindungen oder institutionellen Einflussnahmen. Maßgeblich sind ausschließlich die Grundsätze einer sorgfältigen Dokumentation, nachvollziehbaren Quellenarbeit sowie einer transparenten, verantwortungsvollen und fairen Berichterstattung. Hinweise auf mögliche Fehler oder neue Erkenntnisse werden von uns ernst genommen und umgehend geprüft. Sollten sich veröffentlichte Informationen als unzutreffend oder unvollständig erweisen, werden sie unverzüglich berichtigt, ergänzt oder – soweit erforderlich – entfernt.
Hinweis: Die Veröffentlichungen von ZEBRA entstehen auf Grundlage journalistischer sowie medienrechtlicher Expertise, nachvollziehbarer Quellenarbeit sowie sorgfältiger rechtlicher und fachlicher Prüfung. Bei rechtlich sensiblen Inhalten erfolgt eine juristische Beratung durch eine auf Medienrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei.
